Samtgemeindeverband Hambergen

Der CDU-Samtgemeindevorstand befasst sich mit der Umgestaltung des Bahnüberganges in Oldenbüttel

 

Um unserer Forderung nach einer Bahnüberführung in Oldenbüttel mehr Nachdruck zu verleihen, habe ich mich mit Arend Wehmann, Reiner Katz, Dieter Langmaack und Barbara von Rönn – alles Mitglieder der CDU-Gemeinderatsfraktion – in Oldenbüttel getroffen. Ebenfalls vor Ort war auch die Landtagsabgeordnete Astrid Vockert. Sie hatte bereits im Vorfeld den Hamberger Bürgermeister Reinhard Kock in dieser Angelegenheit angeschrieben aber bislang noch keine Antwort von ihm erhalten. Ich habe in meiner Zeit als Bürgermeister von Langwedel im Landkreis Verden bereits eine Bahnüberführung mit angeschoben und dann auch realisiert.

Die Finanzierung ist durch das Eisenbahnkreuzungsgesetz geregelt. Ein Drittel der Kosten trägt der Bund, ein Drittel die Bahn und ein Drittel der Straßenlastträger. Da es sich hier um eine Kreisstraße handelt, ist also der Landkreis am Zug.

Bereits vor vier Jahren gab es einen ersten Versuch eine Bahnüberführung in Oldenbüttel zu realisieren, den ich bereits seinerzeit unterstützt habe. Allerdings wurde dann zunächst der Bahnhof barrierefrei umgebaut und die Bahnüberführung nach hinten gestellt. Es wäre besser gewesen, parallel auch die Bahnüberführung zu planen. Es muss jetzt dringend mit den Planungen für dieses wichtige Projekt begonnen werden. Bis zur Fertigstellung werden noch viele Jahre – vermutlich ein Jahrzehnt – vergehen.

Der Bahnverkehr wird in den kommenden Jahren auf dieser Strecke deutlich zunehmen. Derzeit sind es 100 Schrankenschließungen am Tag. In Kürze werden es 150 sein und in 10 bis 15 Jahren dann zirka 200 Schließungen. Das bedeutet, dass die Schranke dann ungefähr dreiviertel des Tages geschlossen ist. Pro Schließung wird mit einer Wartezeit von vier bis fünf Minuten gerechnet. Die Bewohner im Ortsteil Kiebitzsegen sind schon heute benachteiligt, weil bei geschlossenen Schranken Rettungsdienste wie Krankenwagen und Feuerwehr warten müssen. Auch das Gewerbegebiet leidet unter der immer schlechter werdenden Anbindung.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wird noch einmal die Dringlichkeit zu handeln deutlich. Ein erster Schritt auf dem langen Weg soll ein Antrag der CDU-Fraktion im Samtgemeinderat in einer der nächsten Sitzungen sein. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen soll dann schnell ein Beschluss gefasst werden, um die Planungen zu starten. Auch an weiteren Stellen im Landkreis Osterholz sind in den kommenden Jahren Bahnüberführungen nötig. Unter anderem in der Stadt Osterholz-Scharmbeck und in Ritterhude. Jetzt ist die Zeit gekommen zu handeln.



Edmund Stoiber spricht Klartext: "In Deutschland gilt das Grundgesetz und nicht die Scharia."
Niedersachsenticker